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Datum

Do / 3. Sep
19:00
Trasse 1Wera Matz auf der Baustelle | Foto: privat
»Auf 30 Männer kam eine Frau«

Geschichten von der Druschba-Trasse

Drei Jahre lang war die Dresdnerin Wera Matz beim Bau der 2750 km langen Erdgasleitung quer durch die Sowjetunion mit dabei und erlebte Vieles hautnah, was der Hauptfigur in ihrem Roman »Das Quartier« widerfährt. Als Frau wird dabei eine ganz andere Perspektive auf das von Männern durchgeführte Großprojekt sichtbar. Die Autorin liest aus ihrem Roman.

  • Mit Dr. Wera Matz
So / 13. Sep
12:00
MDSD 20240816 18 V3Foto: © Museen der Stadt Dresden, Philipp W- L- Günther
Palitzschhof & Palitzsch-Museum

Tag des offenen Denkmals

12:00 – 17:00
Museum geöffnet

12:00 – 17:00
Besichtigung der bisherigen Funde und »Reste« des Prohliser Schlosses, Möglichkeit, selbst zu graben
(Grabungsareal neben der Prohliser Kirche, Georg-Palitzsch-Straße 9)
Hinweis: Der Zugang ist nicht barrierefrei

Der »Palitzschhof« ist der einzige erhaltene Dreiseithof des alten Dorfes Prohlis und wurde 1851 von Johann Gotthelf Hünichen erbaut. Bis in die 1950er-Jahre begrenzte eine große Scheune den Hof nach Norden. Die zweigeschossigen Flügel wurden um 1930 durch den Einbau mehrerer Wohnungen im Erd- und Obergeschoss grundlegend umgebaut, wodurch die landwirtschaftliche Nutzung des Hofes endete. Nach 1970 diente das Gebäude zunächst als Baustelleneinrichtung für das Neubaugebiet Prohlis und anschließend als Wäscherei und Reinigung. Eine Initiative engagierter Bürger um Siegfried Koge setzte sich 1975 mit einer Eingabe für den Erhalt des Hofes und die Einrichtung einer Palitzsch-Gedenkstätte ein. 

Mit seiner Gründung im Jahr 1988 etablierte sich der Name »Palitzschhof«. Der ursprüngliche Palitzschhof, in dem der berühmte Bauernastronom Johann George Palitzsch (1723–1788) lebte und wirkte, stand etwa 200 Meter entfernt. Er wurde bereits Anfang des 19. Jahrhunderts größtenteils zerstört. Zwischen 2003 und 2005 fanden umfangreiche Um- und Sanierungsarbeiten statt, die durch das Bundesprogramm »Soziale Stadt« unterstützt wurden. Dadurch konnten die Jugendkunstschule Dresden und das Palitzsch-Museum ihren Betrieb in modernisierten Räumen (wieder) aufnehmen. 

Vom Palitzschhof aus beginnt das erste Drittel des insgesamt rund zwölf Kilometer langen Archaeo-Pfades nach Nickern.

So / 20. Sep
12:00
KI generiert: Das Bild zeigt ein gelbes, traditionelles Wohnhaus mit einem roten Ziegeldach und Garten, im Hintergrund steht ein großes modernes Hochhaus. Im Vordergrund ist eine von Bäumen und Grünflächen umgebene Treppe zu sehen.Foto: © Museen der Stadt Dresden, Sophie Arlet
Familien-Schatzsuche am Geberbach

Wanderung und spannende Mitmach-Stationen

Eine abwechslungsreiche Familien-Schatzsuche am Geberbach lädt Groß und Klein dazu ein, den Bach und seine Umgebung gemeinsam zu entdecken. Die Veranstaltung verbindet eine kleine geführte Wanderung – die auch für ältere Menschen gut geeignet ist – mit spannenden Mitmach-Stationen entlang des Geberbachs.

Die Familien-Schatzsuche bietet die Gelegenheit, den Geberbach neu kennenzulernen, lokale Initiativen zu entdecken und gemeinsam einen schönen Tag in der Natur zu verbringen.

Zahlreiche Akteure aus Prohlis gestalten das Programm gemeinsam, darunter das Quartiersmanagement Prohlis, der Heimatverein Prohlis, die Dresdner Kinder- und Familienhilfe, der Gemeinschaftsgarten Prohlis und das Umweltzentrum. Auch das Projekt ReBioClim ist als Initiator mit dabei und unterstützt die Veranstaltung mit einem Infostand am Bach.

Do / 8. Okt
19:00
KI generiert: Im Vordergrund des Bildes steht eine goldene Elefantenfigur auf einem steinigen Untergrund, während im Hintergrund moderne Bürogebäude und grüne Vegetation sichtbar sind.Foto: © Mario Sempf
Mammutjagd in Prohlis?

Eine Spurensuche

Vor 40.000 Jahren durchstreiften Tausende Wollhaarmammuts die grünen Ebenen des heutigen Dresden-Prohlis. Jahrtausende später begann die Suche nach ihren Spuren. Der Experimental-Archäologe Mario Sempf begibt sich auf eine spannende Reise in die Vergangenheit: in alte Dresdner Archive und bis an die holländische Nordsee. Dabei stößt er auf überraschende Geschichten rund um die Mammutfunde von Prohlis.

Was erzählen uns die Mammutfunde über das Leben in der Eiszeit und das damalige Klima im heutigen Dresdner Raum? Und welche Erkenntnisse können wir daraus für unsere eigene Zukunft gewinnen?

  • Mit Mario Sempf, Dresden
Do / 15. Okt
15:00
Mit Anmeldung
{current}Foto: © David Brandt
Wassermann oder Steinbock

Ferienworkshop

Kommt in unser Museumsplanetarium und findet die Sterne, die euer Sternzeichen am Nachthimmel bilden. Wir gehen gemeinsam ihren Entstehungsgeschichten nach und fertigen uns ein leuchtendes Geburtstagssternbild.

  • Alter: 7 bis 12 Jahre
  • Dauer: 1,5 h
  • Kosten: 4,50 € pro Kind
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Do / 29. Okt
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt einen Querschnitt der Erde und illustriert die Veränderung der Rotationsachse von der früheren zur heutigen Lage. Betont wird die interne Struktur der Erde mit Bezug auf die geologischen Schichten.Veränderung der Rotationsachse | Foto: KI generiert
Warum die Erde kippt

Ursachen der echten Polwanderung

Warum verändern sich die Positionen der geografischen Pole auf der Erde und welche Prozesse im Inneren unseres Planeten sind dafür verantwortlich? In diesem Vortrag geht es um die echte Polwanderung, bei der sich die Erdkruste gegenüber dem Erdkern neu ausrichtet. Dabei stehen nicht nur die geophysikalischen Ursachen dieses faszinierenden Vorgangs im Fokus. Angesichts der Bewegung aller Bestandteile der Erde wird außerdem ein geeignetes Bezugssystem für diese Prozesse definiert.

  • Mit Dr. Bernhard Steinberger, Potsdam
Do / 5. Nov
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt eine mittelalterliche Szene mit einer Hinrichtung, bei der auf der linken Seite eine Person auf ein Rad gebunden ist, während im Hintergrund rechts ein Scheiterhaufen brennt. Die Szene spielt in einer ländlichen Umgebung mit einem Turm oder einer Mühle im Hintergrund.Luzerner Richtstätte 1495 | Luzerner Schilling, Faksimile Verlag Luzern
Der Tod als Strafe

Galgen, Rad und Schwert – Richtstätten des Mittelalters und der Neuzeit

Archäologisch erfasste Richtstätten gehören noch immer zu den seltenen Befunden im Bereich der Rechtsarchäologie. Schriftliche Quellen lassen erkennen, dass seit dem Mittelalter auf weithin sichtbaren Plätzen öffentlich gerädert, geköpft und ertränkt wurde. Doch was passierte nach der Hinrichtung mit den Opfern? Ein christliches Begräbnis wurde ihnen häufig verwehrt, so dass ihre Überreste an Ort und Stelle »verlocht« wurden. Fesselungen der Toten, atypische Körperhaltungen und die Beschwerung mit Steinen weisen zudem auf die Angst der damaligen Gemeinschaft vor der Wiederkehr der Toten hin.

  • Mit Dr. Marita Genesis, Potsdam
Do / 26. Nov
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt ein kosmologisches Diagramm, das das alte chinesische Weltbild darstellt, mit einem quadratischen Boden, der die Erde symbolisiert, und einer runden Himmelskuppel. Es beinhaltet die vier Himmelsrichtungen, Tier-Symbole und die fünf Elemente.Chinesische Kosmosvorstellung | KI-generierte Darstellung
Chinas Astronomie-Geschichte, Teil 2

Die Kosmos-Modelle der chinesischen Astronomie bis zum 17. Jahrhundert

Im 17. und 18. Jahrhundert wurden den Chinesen durch Jesuiten erstmals die europäischen astronomischen Vorstellungen bekannt: Neben dem geozentrischen Weltbild hörten sie vom tychonischen (in dem sich die Sonne mit den Planeten um die Erde bewegt) und vom heliozentrischen System. Dies führte zu einer fundamentalen Änderung der traditionellen Astronomie in China. Anders als im antiken Griechenland wurde im alten China niemals ein tiefgreifendes geozentrisches Weltbild entwickelt, geschweige denn eines, das den anderen beiden vergleichbar ist. Welche Kosmos-Modelle gab es in der traditionellen Astronomie Chinas und wie unterschieden sie sich von den westlichen Vorstellungen?

  • Mit Dr. Xian Wu