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Do / 27. Aug
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt eine Bronzestatue eines Mannes in traditioneller Kleidung, der ein Teleskop hält. Die Statue steht auf einem steinernen Sockel mit Gravuren und befindet sich in einem parkähnlichen Umfeld.
Chinas Astronomie-Geschichte, Teil 1

Beiträge deutscher Jesuiten zur Entwicklung der Astronomie in China

Als europäische Jesuiten im 16. Jahrhundert ihre Missionstätigkeit in China begannen, kamen sie in ein Reich mit Jahrtausende altem astronomischem Wissen. Mit ihren Bestrebungen verbreiteten sie auch weiterreichende Erkenntnisse aus Europa, was fundamentale Folgen für die Entwicklung der Sternenkunde im Reich der Mitte hatte. Gerade deutsche Jesuiten spielten hierbei eine wesentliche Rolle.

  • Mit Dr. Xian Wu
Do / 3. Sep
19:00
Trasse 1
»Auf 30 Männer kam eine Frau«

Geschichten von der Druschba-Trasse

Drei Jahre lang war die Dresdnerin Wera Matz beim Bau der 2750 km langen Erdgasleitung quer durch die Sowjetunion mit dabei und erlebte Vieles hautnah, was der Hauptfigur in ihrem Roman »Das Quartier« widerfährt. Als Frau wird dabei eine ganz andere Perspektive auf das von Männern durchgeführte Großprojekt sichtbar. Die Autorin liest aus ihrem Roman.

  • Mit Dr. Wera Matz
Do / 8. Okt
19:00
KI generiert: Im Vordergrund des Bildes steht eine goldene Elefantenfigur auf einem steinigen Untergrund, während im Hintergrund moderne Bürogebäude und grüne Vegetation sichtbar sind.
Eiszeit in Prohlis

Auf den Spuren der Mammuts

Vor 40.000 Jahren durchstreiften Tausende Wollhaarmammuts die grünen Ebenen des heutigen Dresden-Prohlis. Jahrtausende später begann die Suche nach ihren Spuren. Der Experimental-Archäologe Mario Sempf begibt sich auf eine spannende Reise in die Vergangenheit: in alte Dresdner Archive und bis an die holländische Nordsee. Dabei stößt er auf überraschende Geschichten rund um die Mammutfunde von Prohlis.

Was erzählen uns die Mammutfunde über das Leben in der Eiszeit und das damalige Klima im heutigen Dresdner Raum? Und welche Erkenntnisse können wir daraus für unsere eigene Zukunft gewinnen?

  • Mit Mario Sempf, Dresden
Do / 29. Okt
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt einen Querschnitt der Erde und illustriert die Veränderung der Rotationsachse von der früheren zur heutigen Lage. Betont wird die interne Struktur der Erde mit Bezug auf die geologischen Schichten.
Warum die Erde kippt

Ursachen der echten Polwanderung

Warum verändern sich die Positionen der geografischen Pole auf der Erde und welche Prozesse im Inneren unseres Planeten sind dafür verantwortlich? In diesem Vortrag geht es um die echte Polwanderung, bei der sich die Erdkruste gegenüber dem Erdkern neu ausrichtet. Dabei stehen nicht nur die geophysikalischen Ursachen dieses faszinierenden Vorgangs im Fokus. Angesichts der Bewegung aller Bestandteile der Erde wird außerdem ein geeignetes Bezugssystem für diese Prozesse definiert.

  • Mit Dr. Bernhard Steinberger, Potsdam
Do / 5. Nov
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt eine mittelalterliche Szene mit einer Hinrichtung, bei der auf der linken Seite eine Person auf ein Rad gebunden ist, während im Hintergrund rechts ein Scheiterhaufen brennt. Die Szene spielt in einer ländlichen Umgebung mit einem Turm oder einer Mühle im Hintergrund.
Der Tod als Strafe

Galgen, Rad und Schwert – Richtstätten des Mittelalters und der Neuzeit

Archäologisch erfasste Richtstätten gehören noch immer zu den seltenen Befunden im Bereich der Rechtsarchäologie. Schriftliche Quellen lassen erkennen, dass seit dem Mittelalter auf weithin sichtbaren Plätzen öffentlich gerädert, geköpft und ertränkt wurde. Doch was passierte nach der Hinrichtung mit den Opfern? Ein christliches Begräbnis wurde ihnen häufig verwehrt, so dass ihre Überreste an Ort und Stelle »verlocht« wurden. Fesselungen der Toten, atypische Körperhaltungen und die Beschwerung mit Steinen weisen zudem auf die Angst der damaligen Gemeinschaft vor der Wiederkehr der Toten hin.

  • Mit Dr. Marita Genesis, Potsdam
Do / 26. Nov
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt ein kosmologisches Diagramm, das das alte chinesische Weltbild darstellt, mit einem quadratischen Boden, der die Erde symbolisiert, und einer runden Himmelskuppel. Es beinhaltet die vier Himmelsrichtungen, Tier-Symbole und die fünf Elemente.
Chinas Astronomie-Geschichte, Teil 2

Die Kosmos-Modelle der chinesischen Astronomie bis zum 17. Jahrhundert

Im 17. und 18. Jahrhundert wurden den Chinesen durch Jesuiten erstmals die europäischen astronomischen Vorstellungen bekannt: Neben dem geozentrischen Weltbild hörten sie vom tychonischen (in dem sich die Sonne mit den Planeten um die Erde bewegt) und vom heliozentrischen System. Dies führte zu einer fundamentalen Änderung der traditionellen Astronomie in China. Anders als im antiken Griechenland wurde im alten China niemals ein tiefgreifendes geozentrisches Weltbild entwickelt, geschweige denn eines, das den anderen beiden vergleichbar ist. Welche Kosmos-Modelle gab es in der traditionellen Astronomie Chinas und wie unterschieden sie sich von den westlichen Vorstellungen?

  • Mit Dr. Xian Wu