Vielfalt zeigen,
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KI generiert: Das Bild zeigt eine mittelalterliche Szene mit einer Hinrichtung, bei der auf der linken Seite eine Person auf ein Rad gebunden ist, während im Hintergrund rechts ein Scheiterhaufen brennt. Die Szene spielt in einer ländlichen Umgebung mit einem Turm oder einer Mühle im Hintergrund.

Der Tod als Strafe

Galgen, Rad und Schwert – Richtstätten des Mittelalters und der Neuzeit

Do / 5. Nov
19:00

Datum
Do / 5. Nov
19:00
Eintritt
Eintritt frei

Archäologisch erfasste Richtstätten gehören noch immer zu den seltenen Befunden im Bereich der Rechtsarchäologie. Schriftliche Quellen lassen erkennen, dass seit dem Mittelalter auf weithin sichtbaren Plätzen öffentlich gerädert, geköpft und ertränkt wurde. Doch was passierte nach der Hinrichtung mit den Opfern? Ein christliches Begräbnis wurde ihnen häufig verwehrt, so dass ihre Überreste an Ort und Stelle »verlocht« wurden. Fesselungen der Toten, atypische Körperhaltungen und die Beschwerung mit Steinen weisen zudem auf die Angst der damaligen Gemeinschaft vor der Wiederkehr der Toten hin.

  • Mit Dr. Marita Genesis, Potsdam